Egal, ob ich eine E-Mail schreibe oder jemandem sagen möchte, was die nächsten Schritte sind: Eine klare Sprache hilft ungemein, dass mein Gegenüber ohne große Umwege versteht, was ich von ihm:ihr will. Mit drei Fragen kann ich für mich klären, ob ich meine PS auf die Straße bringen:

  1. Was ist der Kern meiner Aussage? Das ist stets die erste Frage, die ich mir selbst stellen muss. Klingt simpel, aber tatsächlich verlieren wir uns häufig in Nebenaspekten und einleitenden Worten.
  2. Formuliere ich meine Kernaussage einfach und verständlich? Dafür gibt es ein paar Regeln:
    • einfache und geläufige Worte
    • kurzer Satz ohne Verschachtelungen und Einschübe
    • aktivische Formulierung, z. B. statt „Ihre Anfrage wurde weitergeleitet.“  so „Wir haben Ihre Anfrage weitergeleitet.“
    • keine Füllwörter
    • Tipp: Formulieren Sie Ihre Kernaussage in Alltagssprache.
  3. Kommt meine Kernaussage möglichst früh? Mit der Tür ins Haus zu fallen, ist im Sinne einer wertschätzenden Kommunikation nicht hilfreich. Gleichwohl: Ich sollte schnell zum Kern kommen und auf lange Einleitungen und Hinführungen verzichten.

Auf diese Weise habe ich eine gute Grundlage gelegt, dass ich gut verständlich bin. Auf welchem Fuß die Nachricht mein Gegenüber erreicht, kann ich natürlich weniger gut beeinflussen. Dazu ein anderes Mal.