Große Ziele und der Alltag

Ich wollte schon immer mal … – und dann kam der Alltag dazwischen. Brett McKay von The Art of Manliness hat einen wunderbaren Clip dazu erstellt, wie man seine großen und kleinen Ziele entspannt erreichen kann.

Wie er einleuchtend beschreibt, können wir am Besten das steuern, was morgens und abends passiert. Also sollten wir das, was uns am Wichtigsten ist, an den Morgen oder an den Abend legen. Zum Beispiel morgens aufstehen, erst einmal eine gewisse Zeit an einem Projekt arbeiten, bevor Chaos und Unterbrechungen beginnen. Den menschlichen Geist entspannt es ungemein, wenn er weiß, womit der Tag anfängt und womit er aufhört – die Kraft der Rituale.

Dazwischen liegt der Tag mit einer Reihe von Entscheidungen. Wir haben nur die Willenskraft für eine bestimmte Anzahl an Entscheidungen. Ab der Mittagszeit tendieren wir dazu, die Dinge zu tun, die am wenigsten Widerstand erzeugen. Wir sind entscheidungsmüde.

Überlisten können wir diese Müdigkeit durch Routinen, denn die laufen auf Autopilot – keine weitere Entscheidung notwendig. Je weniger wir über etwas nachdenken müssen, um so eher die Wahrscheinlichkeit, dass wir es tun. Wenn wir also jeden Tag um 16 Uhr 20 Minuten spazieren gehen, werden wir das auch nicht mehr hinterfragen.

Umsetzen kann man das nun folgendermaßen:

  1. festlegen, was die Ziele sind
  2. diese in die Morgen oder Abendroutine integrieren
  3. so spezifisch wie möglich aufschreiben, was man genau und wie lange tun will.

Mit ein bisschen Strategie sind keine Ausreden mehr möglich!

 

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