„The Fault in Our Stars“ #aufmeinemnachttisch

Dieses Buch ist für mich ein kleines Lehrstück, wie man eine packende Geschichte schreibt. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich derart gefesselt hat. Dabei ist das Thema alles andere als leicht: Hauptfigur ist ein junges Mädchen, das an einem tödlichen Krebs erkrankt ist. Ein Grund, warum es einige Zeit unangetastet in meinem Bücherregal verstaubte. Ich hatte schlicht Angst, zu nah ist mir der Krebstod bereits in der Familie gekommen. Das Buch strahlt allerdings alles andere als Leiden und Siechtum aus. Es ist immer positiv, humorvoll und voller Lebensenergie, auch wenn es die negativen Aspekte keineswegs negiert.

Für das eigene Schreiben kann man an John Greens Buch einiges lernen. Was mich besonders fasziniert hat, ist, mit welcher Präzision der Autor die Charaktere zeichnet. Egal, ob seine Figuren denken, schlafen oder sprechen: Jedes Wort sitzt und passt exakt zum jeweiligen Charakter. Inspiriert hat John Green übrigens Esther Grace Earl, ein überaus positives und aktives Mädchen, mit dem er befreundet war und das 2010 an Krebs starb.

Gelesen habe ich es auf Englisch und kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen!

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